Mit 65 aussergewöhnlichen Kreationen lädt „Colours of Extraleganza“ zu einer sinnlichen Reise ein, auf der Farbe zu Materie, Form und Sprache wird. Hier gibt Gold den Ton an. Das edle Material verbindet den Glanz von Diamanten und Saphiren, das Strahlen von Smaragden und Rubinen, die himmelblauen Farbtöne der Opale und das schillernde Glänzen von Tigerauge und Perlmutt. Ein virtuoses Ensemble, in dem sich die Schmuckstücke heiter, verspielt und voller Lebensfreude zeigen.
Nach „Essence of Extraleganza“, die 2024 anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Maison vorgestellt wurde, und „Shapes of Extraleganza“ im Jahr 2025 bildet die neue Kollektion „Colours of Extraleganza“ heute den stilvollen Abschluss dieser extravaganten Haute-Joaillerie-Trilogie, die von der kreativen und kulturellen Blütezeit der 1960er und 1970er inspiriert ist.
Mit der Erfindung des legendären ultraflachen Uhrwerks, im Jahr 1957 öffnete Piaget die Türen zur Welt der Farben. Die geringe Dicke des Uhrwerks schuf Platz für mit Edelsteinen besetzte Zifferblätter, die in einer breiten Farbpalette angeboten wurden. „Farbe ist ein fester Bestandteil der Geschichte und des Erbes von Piaget“, erklärt Stéphanie Sivrière, künstlerische Leiterin der Maison. „Heute haben wir uns mit ‚Colours of Extraleganza‘ eine neue Dimension von Farbe erschlossen, die perfekt mit den ästhetischen Merkmalen von Piaget harmoniert: Extravaganz und Eleganz.“ Die 65 Kreationen, die in den Ateliers de l’Extraordinaire entstanden sind, illustrieren, wie meisterhaft Piaget die Kunst beherrscht, komplementäre oder kontrastierende Farbtöne zu kombinieren und all ihre Feinheiten zum Ausdruck zu bringen.
EIN EINZIGARTIGER UMGANG MIT FARBE
Anstatt nur vereinzelte Farbakzente zu setzen, erkundet Piaget alle Facetten der Farbe und experimentiert mit ihren unterschiedlichen Texturen, sodass sie zu einem eigenständigen Material wird.
„Über die Edelsteine dieser Kollektion hinaus habe ich ihren chromatischen Ausdruck in den Vordergrund gestellt, nämlich ihre Präsenz, die Energie, die sie ausstrahlen, und ihre Einzigartigkeit, wenn sie miteinander kombiniert werden. Wie diese schwarzen Opale mit grünen Reflexen, gepaart mit tiefmarinblauen Saphiren, oder dieses Duo aus Saphir und rosa Perlmutt, bei dem sich die dominierenden Rosatöne gegenseitig verstärken“, so Stéphanie Sivrière.
Piaget hat Gold seit mehr als einem halben Jahrhundert in seine kreative Palette integriert und behandelt es wie eine Farbe. Die Maison verbindet die Nuancen der Edelsteine mit jenen von Gold und bereichert sein ästhetisches Vokabular um dynamische, lebendige stilistische Akzente so sein. Farbe wird zum Spielfeld der Emotionen, die sie weckt. Sie gibt den Rhythmus der Bewegungen der Swinging Sautoirs vor, die die Zeit ausweisen, und formt das Licht auf Ringen und Ohrringen von wahrhaft zeitgenössischer Pracht. Farbe wird somit zu einer wahren Signatur.
DIE FARBEN VON PIAGET
Das Highlight dieser Kollektion ist die Halskette Blue Illusions. Diese einzigartige Kreation – deren Fertigung in den Ateliers von Piaget fast 900 Arbeitsstunden in Anspruch nahm – lässt das Blau eines madagassischen Kissensaphirs von 8,52 Karat mit dem Lagunengrün eines Paraíba-Turmalins von 3,30 Karat in Dialog treten. Diese werden durch den Kontakt mit dem blaugrünen Schillern eines aussergewöhnlichen, einzigartigen schwarzen Opals von 13,98 Karat zum Leuchten gebracht. Die Trilogie aus Edelsteinen wird durch eine Vielzahl von Saphiren und Turmalinen im Baguetteschliff hervorgehoben, die speziell für dieses Schmuckstück geschliffen wurden. Sie sind mit Diamanten durchsetzt und in einem geometrischen Muster so angeordnet, wodurch ein optischer Effekt entsteht, der den Hals in ein schimmerndes Licht taucht. Ein Unikat, begleitet von zwei Ringen, von denen einer einen seidig schimmernden Sri-Lanka-Saphir von fast 5 Karat ziert, sowie von zwei Paar Ohrringen.
Ein weiteres Kultmodell ist die berühmte Sautoir-Uhr, die Piaget erstmals 1969 als Teil seiner legendären Kollektion „21st Century“ auf den Markt brachte. Heute präsentiert sie sich in dieser Flamboyant Links-Kollektion, bei der Roségold meisterhaft mit Tigeraugen-Splittern umrandet ist. Eine Premiere für die Maison, die seit den 1970ern keine Goldglieder mehr mit Schmucksteinen kombiniert hatte. Dieses mit einem 4,13 Karat schweren Mandarin-Granat verzierte Schmuckstück – das sich in ein Halsband und ein Armband verwandeln lässt – unterstreicht die meisterhafte Arbeit von Piaget an den Gliedern aus graviertem Gold und Tigerauge, das aufgrund seiner lebhaften Maserung sorgfältig ausgewählt wurde. Nach dem gleichen Prinzip entwarf das Atelier zudem einen opulenten Ring, in dessen Mitte ein strahlender Mandarin-Granat im Kissenschliff von 6,42 Karat thront, sowie ein Paar Ohrhänger, die mit zwei weiteren Granaten von jeweils 3,04 Karat in perfekter Harmonie besetzt sind.
Für die Reihe Gold Swirl, die vier Kreationen umfasst, liess sich Piaget von den für die 1970er typischen geschwungenen Linien inspirieren, die es auf zeitgemässe Weise neu interpretierte. Die spektakuläre Manschette bringt das Savoir-faire der Marke in der Goldverarbeitung in einem Geflecht aus Roségold, Diamanten und blaugrünen Turmalinen im Baguetteschliff zur Geltung, die diesem charaktervollen Schmuckstück Volumen und Textur verleihen. Diese für die Uhrmacherkunst typische Godronierung aus Roségold ziert zum ersten Mal eine Haute-Joaillerie-Kreation. Sie setzt sich auf einer Halskette fort, die mit orangefarbenen Feueropalen und Indigolith-Turmalinen besetzt ist und in ihrer Mitte ein vollständig mit Diamanten pavé-besetztes Zifferblatt verbirgt.
Mit dem Gems Pop Set greift Piaget die künstlerische Kollektion Memphis auf, die in den 1980ern die Farbe zu seinem Leitmotiv machte. Diese dynamische, aus fünf Stücken bestehende Kollektion kombiniert das Orange von Mandarin-Granaten und Aventurin mit dem Rosa von Saphiren, Thulit und Gold. Abgewechselt durch weiße Opaltupfer besticht die lange Halskette aus Goldgliedern mit dem „Decor Palace“-Motiv und endet in einem bemerkenswerten, abnehmbaren Uhrenanhänger. Die asymmetrische Form dieses Anhängers gibt ein Zifferblatt aus orangefarbenem Aventurin frei, das von einem 8,30 Karat schweren Mandarin-Granat und einem 3,54 Karat schweren rosa Saphir gekrönt wird.
Piagets Vorliebe für Edelsteine kommt auch in einem skulpturalen Ring zum Ausdruck, bei dem Plättchen aus makellosem Opal, zartrosa Thulit und Mandarin-Aventurin einen leuchtenden Granat von 8,53 Karat umrahmen. Diese leuchtenden, farbenprächtigen Eindrücke entfachen immer wieder die Flamme der einzigartigen und unverwechselbaren Haute Joaillerie von Piaget.
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