In diesem Jahr hat CHANEL für seine Weihnachtskampagne Margaret Qualley ausgewählt, um eine Kollektion zu verkörpern Make-up mit frostigen Reflexionen, inspiriert vom alpinen Leben, prägte entschlossen das Erbe dieses Urlaubs in der Gegenwart.
Ein Tag in den Bergen hat seinen eigenen, schimmernden Rhythmus. Das Licht findet einen in dieser Höhe, noch bevor man es sucht. Man könnte sagen, es kommt zweimal: einmal vom Himmel und einmal vom Schnee, der es nach oben zurückwirft, unter das Kinn, auf die Wangenknochen, auf die Unterlippe. Mit durchdringender, alpiner Klarheit tastet es jede Oberfläche ab. Man muss hinaus und in Bewegung kommen: Zwei Stunden vergehen wie zwanzig Minuten, schnell und frei. War der Morgen ganz Tempo, ist der Abend Samt. Das Licht steht tief, die Gesichter werden weicher. Der Abend bricht nicht einfach an, er sammelt sich, langsam und genussvoll, wie Schneeflocken auf einer Fensterbank.
In den 1930er-Jahren zog es Gabrielle Chanel in die Alpen, in Begleitung eines Kreises um den Comte und die Comtesse de Beaumont, die Duchesse de Gramont und Lady Abdy. Es war ein sportlicher Urlaub, in dem der gesellschaftliche Austausch ebenso zählte wie die Pisten: Tage im Freien und in voller Fahrt, Abende drinnen im Gespräch; ein ganzes intellektuelles und künstlerisches Milieu, für die Saison auf 1.856 Meter über dem Meer verlegt.
Gabrielle Chanel kehrte mehrere Winter nach St. Moritz zurück, verzaubert von einem Tal, in das schon Jahrzehnte vor ihr Schriftsteller und Künstler gekommen waren. Die meisten kamen aus demselben Grund: wegen des Lichts. Der Berg übt noch immer dieselbe Anziehungskraft aus, mehr als neunzig Jahre später: inspirierend, großartig, zeitlos.
Für die diesjährige Kampagne CHANEL HOLIDAY steht Margaret Qualley im Mittelpunkt einer schneegeküssten Make-up-Kollektion, die sich vom alpinen Leben inspirieren lässt und die reiche Geschichte der Pisten ganz in die Gegenwart holt.

Die HOLIDAY-Kollektion zeichnet den Verlauf eines Tages nach. Sie beginnt mit der Morgendämmerung und dem Schnee selbst: dem makellosen Weiß eines unberührten Hangs bei Sonnenaufgang. Dann das Gold, das sich am späten Nachmittag sammelt und bricht. Und schließlich der Abend, drinnen: die warmen, holzigen Töne und das zarte Rosa eines Raums mit Kaminfeuer. Die Finishes sind perlmuttartig und seidig statt matt, damit das Licht etwas hat, woran es sich fangen kann, und alles trägt einen leisen Schimmer: denselben, den ein Dorf bei Einbruch der Nacht abgibt, wenn nach und nach die Fenster aufleuchten und die Konturen des Tals in kleinen goldenen Punkten hervortreten.





