Spier zählt zu den ältesten Weingütern Südafrikas und liegt mitten in der berühmten Weinregion Stellenbosch. Mit einer Geschichte, die bis in das Jahr 1692 zurückreicht, verbindet es das Erbe der Kapregion mit einem zukunftsorientierten Konzept. Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble ist Hotel, Weingut, Farm, Restaurant und Kunstlocation in einem.
Autor: Detlef Berg
Den Eigentümern ist es gelungen, die Struktur der ursprünglichen Farm mit den 21 Hofgebäuden mit ihren typischen kapholländischen Giebeln zu bewahren und gleichzeitig einen modernen Bereich mit 76 Hotelzimmern und zwei privaten Villen zu integrieren. Zum Hotelbereich gehört auch das Cape Bath House mit Behandlungsräumen, Dampfbad, Sauna und Mindful Movement Studio. Traditionelle Heilmethoden und der Einsatz von Essenzen endemischer Pflanzen des Cape Floral Kingdoms prägen das Angebot. Probieren Sie das Signature Treatment – die Cape Herbal Bath House Experience, ein entspanntes Erlebnis der Extraklasse.

Auf dem 650 Hektar großen Farmland wird ökologische Landwirtschaft betrieben. Fynbos-Felder, Gemüseanbau, Ziergärten, Weideland und die Weinberge werden nach dem Credo „Farm to Soil, Soil to Farm“ bewirtschaftet.

Das ist Qualität, die man auch schmeckt. Gäste können dieses Genusserlebnis in den beiden Restaurants „Veld“ und „Garden Room“ vor Ort genießen. Dazu kommen die charaktervollen Weine von Spier auf den Tisch. Neun verschiedene Linien erzählen von der Bandbreite des Weingutes. Sie reicht von Hausweinen bis zur Einzellagen-Kollektion 21 Gables. Besonderer Stolz von Kellermeister Frans K. Smit sind die ikonischen Cuvees. Sein Lieblingswein ist allerdings Chenin Blanc, heute das Flaggschiff der südafrikanischen Winzer. Smits vielfach ausgezeichnete frisch und ausgewogene Chenin Blancs schmecken nach tropischen Früchten, grüner Feige und Passionsfrucht. Einfach großartig!

Spier ist auch ein Ort der Kunst. Über 1 500 Werke können die Besucher entdecken. Mit Jessica van Rensburg gibt es sogar eine Kuratorin, die Gästen interessante Führungen anbietet. Sie erklärt ausführlich, was es mit der Installation „Dying Slave“ des Künstlers Marco Cianfanelli oder der „mieliepap pieta“ von Wim Botha auf sich hat. Das ganze Jahr über gibt es kulturelle Veranstaltungen wie den „summerdream“, bei dem sich Live-Musik, Kunst und Mode mit einem Picknick unter freiem Himmel verbinden. Die Veranstaltungen sind vor allem für Familien gedacht, und für Kinder gibt es eigene Programme.

