Die Donaumetropole, oft als lebenswerteste Stadt gekürt, ist auch für Touristen ein attraktives Städtereiseziel. 2026 gibt es zahlreiche Jubiläen – 250 Jahre Albertina und Burgtheater, 150 Cafe Central und 25 Jahre Museums-Quartier. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen machen deshalb die Stadt in diesem Jahr zu einem besonderen Reiseziel.
Autor: Detlef Berg
Und mit dem gerade eröffneten Hotel Mandarin Oriental hat die Donaumetropole eine weitere luxuriöse Herberge erhalten. Es ist das 44. Haus der in Hongkong beheimateten Hotelgruppe.

Das Wiener Haus ist ein idealer Ausgangspunkt für Kulturliebhaber, liegt es doch zentral in einer ruhigen Seitengasse nur wenige Schritte von der Ringstraße entfernt. Der Stephansdom liegt nur eine Straße entfernt, und auch die Hofburg, das Burgtheater und andere Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß zu erreichen.

Die 138 Zimmer, darunter 52 Suiten, befinden sich in einem denkmalgeschützten Jugendstilgebäude, das bis in die 1980er-Jahre als Handelsgericht diente und danach leer stand. Dem Architektenteam ist es auf wunderbare Weise gelungen, eine harmonische Verbindung von Jugendstil, Elementen der Wiener Werkstätten und dezenten asiatischen Einflüssen zusammenzufügen. Beeindruckend sind der gigantische Lüster aus Leuchtkugeln im Eingangsbereich, das Treppenhaus und ein restaurierter Innenhof.

Das Ambiente der Hotelzimmer zeichnet sich durch Helligkeit, maßgefertigte Möbel und edle Stoffe im Stil der Wiener Secession aus. Dezente Farben, bei denen warmes Grau und helles Blau dominieren, vermitteln Ruhe und Entspannung. Die Bäder, luxuriös ausgestattet, sind ein Traum in Weiß und verfügen über Badewannen und Dusche.

Das Spa versteht sich als Gesamterlebnis und bietet einen 13-Meter-Innenpool, verschiedene Saunen und sieben Behandlungsräume. Das Signature-Treatment „Essence of Vienna“ verbindet lokale Pflanzenessenzen mit einer Massage, die sich an der Musik von Mozart und Strauss orientiert und eine poetische Referenz auf Wien sein soll.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt mit Thomas Seifried ein gebürtiger Österreicher mit internationaler Erfahrung. Unter dem Dach von „Atelier 7“ vereinen sich das Fine-Dining-Restaurant „Le Sept“, eine Brasserie, ein Cafe sowie Izakaya & Bar. Dieses Angebot verbindet österreichisches kulinarisches Erbe, frische saisonale Zutaten sowie internationale Einflüsse.
Das Wiener Haus von Mandarin Oriental ist zweifellos eine Bereicherung des Hotelangebots von Wien. Es ist ein Hotel, das die Vergangenheit ernst nimmt, zugleich aber auch neue Impulse setzt.

