Architektur – ständig sind wir von ihr umgeben, laufen an Gebäuden vorbei, bleiben kurz stehen, bestaunen sie – und doch entgehen uns meinst die beeindruckendsten Details, über die sich die zuständigen Architekten Wochen, wenn nicht sogar Monate oder Jahre lang Gedanken gemacht haben. Wir nicken und drücken dem Bauwerk, den Stempel „schön“ auf, wenn es uns gefällt, oder runzeln die Stirn und wenden uns ab, wenn es nicht dem entspricht, was wir gedanklich als „schön“ einordnen würden. Doch was wenn wir Bauwerke einmal mit den Augen ihrer Architekten betrachten würden?
Taschen gewährt mit einem neuen Hardcover Band, welcher in Zusammenarbeit mit Norman Foster entstanden ist exklusive Einblicke in die Gedanken hinter den Werken des Stararchitekts.
In reich bebilderten Essays, verfasst und zusammengestellt von Norman Foster selbst, erkundet der international gefeierte Architekt die Ideen, die sein Werk prägen. In acht Kapitel mit den Titeln Roots, Flight, Nature, Art, Making, Place, Cities und Alpine beschreibt er Architektur als kulturelle Praxis, die auf Handwerk, Kontext und Dialog basiert.
Im Essay Roots erzählt Foster von seinen bescheidenen Anfängen in Manchester und die frühe Leidenschaft für die Luftfahrt, die sein Leben und Denken seit jeher prägt. In Flight zeigt sich, wie diese Faszination seine Architektur inspiriert hat. Alpine offenbart schliesslich seine tiefe Verbundenheit mit der Alpenlandschaft, in der er sein eigenes „Haus der Zukunft“ errichtet hat, und verdeutlicht, wie Ort, Klima und Topografie seine Sicht auf Architektur bis heute prägen.
In Nature, Art und Making legt Foster dar, wie eng diese kreativen Felder mit seiner architektonischen Praxis verwoben sind. Die Essays Place und Cities erweitern den Blick, indem sie Erinnerung, Identität und das städtische Leben thematisieren und zeigen, wie Gebäude gemeinsam das öffentliche Umfeld gestalten.
Illustriert mit fast 1.000 Fotos, Skizzen, Kunstwerken, Filmstills und weiteren kulturellen Referenzen, gibt dieses aussergewöhnliche Buch die grundlegenden Ideen und Denkstrukturen preis, die Fosters Arbeiten zugrunde liegen, und dient zugleich als Selbstreflexion über die Gedanken hinter ikonischen Werken wie dem Apple Park in Cupertino, dem Reichstag in Berlin, dem Great Court des British Museum in London, dem Millau-Viadukt in Frankreich und dem Zayed National Museum in Abu Dhabi. Es rückt die Ideen, Kuriositäten und Zusammenhänge in den Fokus, die diesen Giganten der modernen Architektur ausmachen.
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