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Home»Art & Culture»Fotoausstellung «Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit
Art & Culture

Fotoausstellung «Body Sculpture»: der weibliche Körper im Wandel der Zeit

Urs HuebscherBy Urs Huebscher03/13/20263 Mins Read
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Sammlung Martin Bölsterli

Über Jahrzehnte hinweg hat sich der Zürcher Sammler Martin Bölsterli einer zentralen Fragestellung angenähert: Wie verändert sich der fotografische Blick auf den weiblichen Körper – zwischen Idealisierung, Projektion, Selbstermächtigung und gesellschaftlicher Zuschreibung? Aus dieser persönlichen wie kunsthistorisch fundierten Auseinandersetzung entstand eine umfangreiche Sammlung fotografischer Arbeiten, die mit der Ausstellung «Body Sculpture» vom 10. bis 24. April 2026 im MOYO (Maag Areal) Zürich erstmals öffentlich präsentiert wird.

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Bildhalle-werner-bischof-breast-with-grid-zurich-switzerland-1941

Gezeigt werden ausgewählte Werke von rund 90 Fotograf:innen, darunter Alfred Stieglitz, Man Ray, Annie Leibovitz, Eva Rubinstein, Helmut Newton und Herb Ritts, aus der Zeit von 1850 bis heute. Die Arbeiten verstehen den Körper als skulpturale Form und als kulturelles Bild, das sich im Spannungsfeld von Zeitgeist, ästhetischer Haltung und gesellschaftlichen Normen immer wieder neu konstituiert. In dieser Dichte und Qualität wird eine solche thematisch fokussierte Privatsammlung äusserst selten gezeigt. Der Eintritt ist kostenlos.

René Groebli, Sitzender Akt, aus der Serie «Das Auge der Liebe», Paris, 1952 © Bildhalle Zürich & Amsterdam / René Groebli Estate

Ausgehend von der ersten ersteigerten Fotografie – der ikonischen Aufnahme des Supermodels Helena Christensen von Herb Ritts aus dem Jahr 1996 – wuchs der Bestand kontinuierlich. Heute umfasst er rund 140 Arbeiten international renommierter Positionen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und vereint zentrale Werke der modernen und zeitgenössischen Fotografie. Vertreten sind unter anderem Helmut Newton, dessen präzise inszenierte Körperbilder Macht, Erotik und Inszenierung neu verhandeln, sowie Annie Leibovitz, deren Porträts Ikonen der Zeitgeschichte hervorgebracht haben. Kunsthistorisch besonders prägend ist Edward Weston, einer der Begründer der sachlichen Fotografie beziehungsweise der «straight photography», dessen konzentrierte Aktstudien die autonome Form des Körpers betonten. Einen weiteren zentralen Bezugspunkt bildet Robert Mapplethorpe, der klassische Formstrenge mit gesellschaftlicher Provokation verband und damit nachhaltige Debatten über Körperbilder auslöste. Ergänzt wird das Spektrum durch Carolee Schneemann, die den eigenen Körper als selbstbestimmtes künstlerisches Medium einsetzte und damit tradierte Blickregime radikal infrage stellte.

Bildhalle-werner-bischof-breast-with-grid-zurich-switzerland-1941

In der Ausstellung vertreten sind ausserdem bekannte Fotograf:innen wie Heinz Hajek-Halke, André Kertész, Horst P. Horst, Bill Brandt, Valie Export, Viviane Sassen, Zanele Muholi und Ruth Bernhard.

Sammlung erstmals öffentlich

Bei den meisten Arbeiten handelt es sich um frühe originale Handabzüge und Vintage-Prints, signiert und bei Editionen entsprechend nummeriert. Eine Ausnahme bilden die Werke von Alfred Stieglitz und Man Ray, die als autorisierte Late Prints beziehungsweise Nachlassabzüge aus den 1970er- und 1990er-Jahren vorliegen und mit Estate-Stempel versehen sind; bei Stieglitz‘ Aufnahmen mit Georgia O’Keeffe als Motiv.

Mit «Body Sculpture» zeigt Martin Bölsterli seine Sammlung erstmals öffentlich. Die Ausstellung wird vom auf Fotografie spezialisierten Zürcher Kurator Daniel Blochwitz kuratiert und entfaltet sich entlang dreier inhaltlicher Linien: dem Körper als Motiv im Medium Fotografie, der bewussten Darstellung individueller Erscheinungsformen und dem sich wandelnden Blick auf den weiblichen Körper im Spannungsfeld gesellschaftlicher Normen und künstlerischer Praxis.

Praktische Infos

10. bis 24. April 2026

Maag Areal, Maagplatz 3 (MOYO), Zürich

Eintritt frei

Geöffnet: Di–So, 11–20 Uhr

Eröffnung: 10. April, Begrüssung um 18.30 Uhr

Führungen: Sa, 11. April, 14 Uhr / Do, 16. April, 18 Uhr / Sa, 18. April, 14 Uhr

Weitere Führungen nach Bedarf

Bildhalle Zürich Body Sculpture
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