Beim diesjährigen Frühlings-Fest des Lucerne Festival kommt es zu einem kurzfristigen Wechsel am Dirigentenpult. Chefdirigent Riccardo Chailly muss aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme absagen. An seiner Stelle werden Rafael Payare und Franz Welser-Möst die beiden Konzerte am 11. und 13. April leiten.
Der Venezolaner Rafael Payare gibt dabei sein Debüt als Dirigent beim Lucerne Festival und wird das erste Konzert am 11. April dirigieren. Auf dem Programm stehen Beethovens Sechste Sinfonie, die „Pastorale“, sowie das Vierte Klavierkonzert in G-Dur, interpretiert vom Pianisten Mao Fujita. Payare, der seine musikalische Ausbildung im Rahmen des renommierten Projekts „El Sistema“ erhielt, ist seit 2019 Chefdirigent des San Diego Symphony Orchestra und seit 2022 des Orchestre Symphonique de Montréal.
Am 13. April übernimmt Franz Welser-Möst das Dirigentenpult. Der Österreicher, seit 2002 Music Director des Cleveland Orchestra, dirigiert die Neunte Sinfonie von Beethoven gemeinsam mit dem MDR-Rundfunkchor und den Solist*innen Regula Mühlemann, Marie-Claude Chappuis, Benjamin Bruns und Markus Werba. Welser-Möst ist seit Jahren regelmäßig beim Lucerne Festival zu Gast, wird aber erstmals das Lucerne Festival Orchestra leiten.
Trotz des unerwarteten Wechsels bleibt das geplante Beethoven-Programm erhalten. Die Verantwortlichen des Festivals äußern sich dankbar für die kurzfristige Unterstützung der beiden Dirigenten und wünschen Riccardo Chailly eine baldige Genesung.
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