Ein Farbmythos bekommt ein neues Kapitel: Rouge Noir, CHANELs legendärer, tiefdunkler Granatton – ein Rot, das fast Schwarz ist, ein Schwarz, das fast Rot ist – wird 2026 als exklusive Make-up-Kollektion neu interpretiert. Was einst als Nagellack-Statement begann, erweitert CHANEL nun zu einem vielseitigen Beauty-Universum.
Der Ton wurde in einer Nacht voller kreativer Energie entwickelt – am Vorabend der CHANEL Ready-to-Wear Show Herbst/Winter 1994/95. Dominique Moncourtois, Heidi Morawetz und Karl Lagerfeld experimentierten im Studio mit Nagellacken, auf der Suche nach einem frischen, unerwarteten Akzent für die Models. Heraus kam ein perfekt austarierter Granatton, inspiriert von einem ikonischen Detail: dem bordeauxfarbenen Innenfutter der 2.55-Handtasche, das auf dem Runway eine subtile, aber entscheidende Rolle spielte.
Was als Finishing Touch für eine einzige Show gedacht war, wurde zum Stilzeichen – und kurz darauf zum Objekt der Begierde.
Von LE VERNIS zum Kult
1995 erschien Rouge Noir in der LE VERNIS-Kollektion und traf einen Nerv: Anfangs galt der Ton als gewagt – später als unantastbar. Presse und Publikum griffen ihn auf, Models, Sängerinnen und Schauspielerinnen machten ihn zur Handschrift. In den USA kursierte Rouge Noir sogar unter einem anderen Namen: „Vamp“. Das Wesen blieb jedoch dasselbe: ein schwer fassbarer Farbton, magnetisch und widersprüchlich, irgendwo zwischen klassisch und rebellisch.
Charakteristisch ist dabei nicht nur die Tiefe, sondern die Nuancierung: magentafarbene Schimmer und zarte Rosa-Untertöne brechen das Dunkel – ein Geheimnis unter der Oberfläche.
2026: Rouge Noir wird zur ganzen Palette
Jetzt hebt CHANEL den Ton auf das nächste Level. Unter der Leitung des CHANEL Makeup Creation Studio und Ammy Drammeh (Mitglied des COMETES COLLECTIVE) wird Rouge Noir zur vollständigen Make-up-Welt: nicht nur auf den Nägeln, sondern für Augen, Lippen und Wangen.
Die neue Kollektion erweitert das Farbspektrum von Rouge Noir – von Rot-Schwarz über tiefe Magentas bis hin zu Zwischentönen, die den Kontrast kultivieren statt ihn zu glätten. Im Fokus steht das Prinzip der Modulation: dunkel am Auge, nude auf den Lippen – oder umgekehrt. Rouge Noir soll nicht „eine“ Stimmung sein, sondern viele.
Geplant sind unter anderem:
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Augen: rose-graue Akzente und satiniert wirkende Mauve-Braun-Töne
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Lippen: purpuriges Pink, Ziegelbraun, Mauve-Beige – und natürlich Rouge Noir selbst
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Wangen: leuchtende Magentas, die dem Dunkel Wärme und Spannung geben
Neue Muse: Nana Komatsu
Die aktuelle Neuinterpretation wird zudem durch den Blick der japanischen Schauspielerin Nana Komatsu begleitet – als moderne, rätselhafte Referenzfigur, die Rouge Noir dorthin führt, wo es am stärksten wirkt: zwischen Eleganz und Rock’n’Roll, zwischen Ernst und Nonchalance.
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