Eine Methode mit Geschichte, ein Vermächtnis über Generationen und ein moderner Anspruch an Bewegung: Im Gespräch erzählt uns LAURA, eine Pilates-Expertin von ihrer kalifornischen Familiengeschichte, der Bedeutung von Tradition und ihrer Erfahrung mit dem TECHNOGYM REFORM.
Pilates ist heute längst mehr als eine Trainingsmethode. Es ist eine Philosophie der Bewegung, die sich über Generationen hinweg entwickelt hat und zugleich immer wieder neu interpretiert wird. Für eine Pilates-Trainerin, die mit dieser Tradition aufgewachsen ist, hat die Methode eine besonders persönliche Bedeutung. Ihre Verbindung reicht zurück nach Kalifornien – und über ihre Mutter bis zu den Lehrern, die das ursprüngliche Vermächtnis von Joseph Pilates weitergetragen haben.
Eine familiäre Verbindung zur Geschichte des Pilates
PRESTIGE: Laura, Ihre persönliche Verbindung zu Pilates ist aussergewöhnlich. Sie kommen aus Kalifornien nach Zürich, und Ihre Mutter wurde noch von Lehrern aus der ursprünglichen Pilates-Tradition ausgebildet. Welche Bedeutung hat dieses Vermächtnis für Ihre heutige Arbeit?
Laura: Pilates ist für mich untrennbar mit meiner persönlichen Geschichte verbunden. Joseph Pilates entwickelte die Methode, die ursprünglich den Namen „Contrology“ trug. Er bildete fünf Schüler aus, die später zu den wichtigsten Bewahrern seines Vermächtnisses wurden und seine Arbeit weiterführten. Meine Mutter wurde von zwei dieser fünf Lehrer ausgebildet. Damit gehört sie zu einer der ältesten noch lebenden Generationen von Pilates-Lehrern – nicht direkt ausgebildet von Joseph Pilates selbst, aber von Menschen, die unmittelbar aus seiner Tradition kamen. Ich bin in einem Pilates-Studio aufgewachsen. Schon als Kind habe ich auf den Geräten gespielt, fast wie auf einem Klettergerüst. Dadurch wurden die Geräte und die Bewegungen für mich ganz selbstverständlich. Mit der Zeit entwickelte sich daraus etwas viel Tieferes: ein Verständnis dafür, wie wertvoll diese Arbeit ist, und ein großer Respekt vor ihrer Geschichte. Ich stelle mir diese Entwicklung gerne wie einen Stammbaum vor: Joseph Pilates, die ersten Generationen von Lehrern, meine Mutter – und schliesslich ich.
Das Vermächtnis bewahren, ohne stehen zu bleiben
Pilates hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert und ist heute einem globalen Publikum zugänglich. Was sollte trotz dieser Entwicklung unbedingt erhalten bleiben?
Ich glaube, dass wir bei aller Weiterentwicklung immer die ursprüngliche Arbeit respektieren und ehren sollten. Joseph Pilates hat eine aussergewöhnliche Methode geschaffen. Wenn wir sie heute Pilates nennen, sollten wir auch die Übungen kennen und praktizieren, die er selbst entwickelt hat. Sie sind das Fundament. Gleichzeitig glaube ich nicht, dass eine Methode statisch bleiben sollte. Wenn Joseph Pilates heute noch leben würde, würde er wahrscheinlich selbst experimentieren, neue Übungen entwickeln und seine Arbeit weiter an die Menschen anpassen. Für mich liegt die Kunst darin, beides miteinander zu verbinden: die ursprüngliche Methode zu verstehen und gleichzeitig offen für Weiterentwicklung zu sein. Wir können auf diesem Fundament aufbauen und das Pilates-Training an die heutigen körperlichen Voraussetzungen anpassen – an Verletzungen, individuelle Bedürfnisse, sportliche Anforderungen und an die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die wir inzwischen gewonnen haben. Tradition bedeutet für mich deshalb nicht Stillstand. Sie bedeutet, zu wissen, woher man kommt, bevor man entscheidet, wohin man geht.
Was braucht dieser Körper heute?
Individualisierung ist eines der grossen Versprechen von Pilates. Wie gehen Sie an die Frage heran: „Was braucht dieser Körper heute?“
Das ist eine der wichtigsten Fragen, die wir uns als Trainer stellen können. Ich bilde selbst Pilates-Trainer aus und vermittle ihnen, dass wir eine grosse Verantwortung tragen. Wir investieren Jahre in unsere Ausbildung und verbringen unzählige Stunden damit, den Körper, die Methode und das Unterrichten zu verstehen. Wir sind Experten – genauso wie ein Journalist Experte für sein Fachgebiet ist. Ein Kunde kommt vielleicht mit einem ganz konkreten Wunsch zu uns: straffere Arme, einen flacheren Bauch oder mehr Kraft. Natürlich hören wir zu. Aber unsere Aufgabe ist es, darüber hinauszuschauen. Wir müssen erkennen, was dieser Körper tatsächlich braucht. Eine gute Trainingseinheit verbindet deshalb den Wunsch des Kunden mit unserer fachlichen Einschätzung. Und was ein Körper braucht, kann sich von Tag zu Tag verändern. Eine Verletzung, eine sportliche Belastung oder eine Veränderung der körperlichen Voraussetzungen kann dazu führen, dass wir Übungen anpassen oder ganz anders einsetzen. Genau darin liegt für mich die Stärke von Pilates: Nicht der Mensch muss sich der Übung anpassen – die Übung muss sich an den Menschen anpassen.
Wenn Tradition auf Technologie trifft
Sie sind mit klassischen Pilates-Geräten aufgewachsen. Was hat Sie am TECHNOGYM REFORM besonders beeindruckt?
Mein erster Eindruck war: Er ist wunderschön. Der TECHNOGYM REFORM fällt sofort auf. Er wirkt elegant und hochwertig und fügt sich sowohl in ein privates Zuhause als auch in ein modernes Studio ein. Aber Ästhetik ist natürlich nur ein Teil der Geschichte. Entscheidend war für mich, wie sich das Gerät bewegt und anfühlt. Als ich selbst darauf trainiert und anschließend Kunden darauf unterrichtet habe, wurde mir bewusst, wie gelungen die Verbindung zwischen klassischer Pilates-Tradition und moderner Technologie ist. Viele traditionelle Geräte basieren noch immer auf einer Federtechnologie, die aus einer anderen Zeit stammt. Die Federn können sehr kraftvoll sein und das Training intensiv machen, lassen sich aber nicht immer so fein und geschmeidig kontrollieren. Beim TECHNOGYM REFORM sind die Federn ebenfalls kraftvoll, gleichzeitig aber sehr fliessend in ihrer Bewegung. Das ermöglicht eine präzise Anpassung an unterschiedliche Körper und Trainingsniveaus. Und genau das ist für mich entscheidend: Pilates ist keine „One-size-fits-all“-Methode.
Präzision als Grundlage guter Bewegung
Welche technischen Elemente des TECHNOGYM REFORM unterstützen Sie in Ihrer Arbeit besonders?
Neben dem Federsystem ist für mich die verstellbare Fussstange besonders interessant. Sie lässt sich in der Höhe sowie nach vorne und hinten anpassen. Dadurch entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Übungen und individuelle Einstellungen. Für mich sollte Technologie niemals die Methode ersetzen. Sie sollte sie unterstützen. Je präziser ein Gerät eingestellt werden kann, desto besser können wir uns auf das konzentrieren, worum es beim Pilates letztlich geht: auf Qualität, Kontrolle und bewusste Bewegung.
Sicherheit ist nicht verhandelbar
Wenn jemand den TECHNOGYM REFORM zum ersten Mal ausprobiert: Welches Merkmal würden Sie besonders hervorheben?
Ganz klar: die Sicherheit. Wenn ich ein neues Gerät auswähle, ist die Sicherheit eines der ersten Kriterien, auf die ich achte. Der TECHNOGYM REFORM fühlt sich aussergewöhnlich solide und hochwertig an. Besonders die Fussstange ist sehr gut durchdacht. Sie rastet sicher ein und bleibt während der Übung stabil. Auch die Kopfstütze, die Schulterpolster und die weiteren Komponenten vermitteln ein Gefühl von Sicherheit und Qualität. Das ist für mich besonders wichtig, weil ein Gerät von sehr unterschiedlichen Menschen genutzt werden kann.
Jemand kann zu Hause zum ersten Mal Pilates ausprobieren. Ein anderer trainiert bereits seit Jahren. Oder ein Studio entscheidet sich dafür, mehrere TECHNOGYM REFORMER anzuschaffen. In all diesen Situationen möchte ich als Trainerin wissen, dass sich die Menschen sicher fühlen können. Auch scheinbar kleine Details machen dabei einen Unterschied – beispielsweise beim Wechseln der Federn, bei der Materialqualität oder bei der Stabilität des Geräts.
Eine neue Generation von Pilates
Vielleicht liegt genau darin die besondere Qualität des modernen Pilates: Die Methode muss ihre Wurzeln nicht verlieren, um sich weiterzuentwickeln. Die Geschichte bleibt das Fundament. Technologie eröffnet neue Möglichkeiten. Und zwischen diesen beiden Polen steht der Mensch – mit seinem individuellen Körper, seinen Bedürfnissen und seiner eigenen Art, sich zu bewegen. Für mich ist der ideale Reformer deshalb eine Verbindung aus Tradition, Präzision, Sicherheit und Innovation. Der TECHNOGYM REFORME bringt diese Elemente auf eine Weise zusammen, die sich für mich sehr natürlich anfühlt.
Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview.
Bilder: Gloria Bressan Photomedia.ch
