Es ist kein Neuanfang, sondern eine konsequente Weiterentwicklung: Zwölf Jahre nach der Gründung von MARLI New York präsentiert Maral Artinian erstmals eine eigene Uhrenkollektion – und bringt damit die bisher vollständigste Form ihrer Designphilosophie auf den Punkt. Was als Schmuckmarke begann, entwickelt sich nun zu einem ganzheitlichen Verständnis von Objekt, Bewegung und Zeit.

Seit 2014 verfolgt MARLI eine klare Idee: Schmuck nicht als statisches Ornament zu begreifen, sondern als Sprache der Individualität. Klare Linien, präzise Geometrien und eine fast architektonische Strenge prägen die Designs – inspiriert von New York City, wo die Marke gegründet wurde. Es ist eine Ästhetik, die Selbstbewusstsein ausstrahlt und die sich bewusst von traditionellen Codes der Fine Jewelry distanziert.

Von Beginn an war MARLI jedoch mehr als ein reines Designprojekt. Hinter der Marke steht die Artinian Group, die mit jahrzehntelanger Erfahrung in Diamanthandel, Schmuckherstellung und Materialexpertise eine industrielle Basis geschaffen hat, die in dieser Form selten ist. Diese Verbindung aus kreativer Vision und technischer Kontrolle bildet das Fundament der Markenentwicklung – und macht den Schritt in die Uhrmacherei möglich.

Dabei ist das Handgelenk seit jeher ein zentrales Terrain von MARLI. Armreifen, Cuffs und stapelbare Schmuckstücke gehören zu den prägendsten Entwürfen der Marke – getragen im Alltag, in Bewegung, als Teil einer persönlichen Geste. Die Uhr knüpft genau hier an: gleiche Proportionen, gleiche Designlogik, aber mit einem Zifferblatt als neuem Mittelpunkt.

Diese Evolution findet ihre physische Entsprechung in der eigenen Manufaktur in Le Locle, wo MARLI seit 2019 über PreciTech SA verfügt. Mit Ausnahme der Schweizer Uhrwerke entstehen hier sämtliche Komponenten der neuen Kollektion – von Gehäusen bis hin zu feinsten Oberflächenveredelungen. Die Kontrolle über Material, Verarbeitung und Qualität bleibt damit vollständig in der Hand der Marke.

Die Debütkollektion gliedert sich in drei Modelle: L23, L30 und L35. Die L23- und L30-Modelle übertragen die Schmuckkompetenz von MARLI unmittelbar in die Uhr. Runde Gehäuse treffen auf diamantbesetzte Lünetten, deren Brillanten höchste Qualitätsstandards erfüllen. Die charakteristische Pyramidensprache zieht sich bis ins kleinste Detail – etwa in der Krone, die selbst als Miniaturpyramide gestaltet und mit Diamanten besetzt ist. So wird selbst das Stellen der Zeit zu einem subtilen Ausdruck der Markenidentität.

Auch die Armbänder greifen die Herkunft der Marke auf. Neben austauschbaren Varianten aus Satin und Alligatorleder steht insbesondere das Goldarmband im Fokus – inspiriert von der strengen Rasterstruktur Manhattans. Feine lineare Strukturen, kombiniert mit unterschiedlichen Finishing-Techniken, erzeugen eine fast textile Wirkung aus Metall und unterstreichen den architektonischen Anspruch der Marke.

Mit der L35 entwickelt MARLI diese Sprache weiter. Hier tritt das Schmuckhafte zugunsten einer skulpturalen Form zurück. Das facettierte Gehäuse spielt mit Licht und Struktur, während eine innovative Sandwich-Konstruktion Farbe und Leichtigkeit integriert. Zifferblatt und Kautschukarmband verschmelzen visuell durch das durchgängige Pyramid-Motiv zu einem einheitlichen Objekt.

Im Inneren arbeitet ein automatisches Schweizer Uhrwerk, das ETA 2892 A2, das in Le Locle veredelt wird und den Anspruch der Marke auch mechanisch unterstreicht.

Zentrales Element aller Modelle ist das dreidimensionale Pyramid-Tapisserie-Zifferblatt aus massivem Perlmutt. Über drei Jahre hinweg entwickelt, übersetzt es das ikonische Motiv von MARLI in eine neue Dimension. Die präzise gefrästen Pyramiden reflektieren Licht aus unterschiedlichen Winkeln und verleihen jeder Uhr eine dynamische Oberfläche, die sich mit jeder Bewegung verändert.

Für weitere Informationen besuchen Sie:

https://marlinewyork.com/

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