Mit der CABARET TOURBILLON HONEYGOLD präsentiert A. Lange & Söhne eine neue Variante seines unverkennbaren, rechteckigen Zeitmessers in einer auf 50 Exemplare limitierten Ausführung. Sowohl ihr Gehäuse als auch ihr Zifferblatt bestehen aus 750er Honiggold (HONEYGOLD®). Die mit höchster Präzision gefertigten Reliefs des Zifferblatts treten markant aus dem schwarzrhodinierten Hintergrund hervor und verleihen der mit einem Sekundenstopp für das Tourbillon ausgestatteten Uhr eine kunstvoll-dreidimensionale Wirkung.

Das neue Modell vereint ein Gehäuse und ein Zifferblatt aus 750er Honiggold. Diese seltene Kombination des Lange-exklusiven Materials verleiht dem Zeitmesser eine besonders edle Ausstrahlung. Sein warmer Glanz kontrastiert ausdrucksstark mit dem schwarzrhodinierten Zifferblatt, von dem sich im Relief herausgearbeitete Details abzeichnen. Eine Aussparung bei 6 Uhr lenkt den Blick auf das Tourbillon mit Sekundenstopp. Dessen obere Brücke und Käfigoberteil sind mit einer aufwendigen Schwarzpolitur versehen.

Honiggoldzifferblatt aus eigener Fertigung

Das schwarzrhodinierte Honiggoldzifferblatt der CABARET TOURBILLON HONEYGOLD wird vollständig in der Manufaktur gefertigt. Es besteht aus drei Teilen: dem Hauptzifferblatt und zwei Hilfszifferblättern für die kleine Sekunde und die Gangreserveanzeige AUF/AB.

Die beiden Rahmen, die Skalen und der Schriftzug „A. LANGE & SÖHNE“ werden akribisch aus dem Zifferblattmaterial herausgearbeitet, sodass sie als 0,15 Millimeter hohes Relief darüber hinausragen. Höchste Sorgfalt gilt dabei der präzisen Form und den klar definierten Konturen aller Elemente. Die exakte Ausgestaltung sämtlicher Winkel und Kanten stellt selbst erfahrene Finisseure vor besondere Herausforderungen.

Detailaufnahme der neuen CABARET TOURBILLON HONEYGOLD
Detailaufnahme der neuen CABARET TOURBILLON HONEYGOLD

Anschließend werden die drei Teile des Zifferblatts schwarzrhodiniert. Die Finisseure schleifen die erhabenen Elemente danach vorsichtig von Hand ab, sodass das Honiggold wieder glanzvoll aus dem dunklen Hintergrund hervortritt. Danach setzen sie die fein polierten römischen Ziffern III, IX und XII, die sechs rautenförmigen Stundenappliken sowie den Rahmen für das Großdatum separat auf das Zifferblatt auf. Zum Schluss werden die Hilfszifferblätter von hinten mit dem Hauptzifferblatt verbunden. Vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt vergehen mehrere Wochen.

Die Schwarzpolitur – eine seltene und anspruchsvolle Finissierung

Eine Aussparung im Zifferblatt gibt den Blick auf das Tourbillon frei. Ein besonderer Blickfang sind die obere Brücke und das Käfigoberteil, die beide mit einer aufwendigen Schwarzpolitur versehen sind. Bei dieser wird das Werkstück von Hand mit speziellen Poliermitteln und dem genau richtigen Druck gleichmäßig über eine Zinnplatte geführt. Dies wird so lange wiederholt, bis die Oberfläche je nach Betrachtungswinkel das Licht wie ein Spiegel reflektiert oder tiefschwarz glänzt. Höchste Aufmerksamkeit gebührt auch der Politur der spitzwinkligen Käfiginnenecken, die ebenfalls ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Erfahrung erfordert.

Eine kleine Bühne für große Uhrmacherkunst

Im Jahr 2008 stellte A. Lange & Söhne mit der CABARET TOURBILLON die weltweit erste Uhr mit einem Sekundenstopp für das Tourbillon vor und setzte damit einen Meilenstein in der Geschichte der Feinuhrmacherei. Seitdem wurden mehrere Uhrenmodelle der Manufaktur mit dieser nützlichen Zusatzfunktion ausgestattet. Die Neuheit im Honiggoldgehäuse setzt diese Tradition fort.

Der damals patentierte Lange-Mechanismus erlaubt es, das Tourbillon jederzeit – das heißt in jedem Schwingungszustand der Unruh und in jeder Stellung des Käfigs – über eine Stoppfeder anzuhalten. Erst dadurch wird es möglich, die Zeitanzeige der Uhr sekundengenau einzustellen. Ist diese Funktion bei gewöhnlichen mechanischen Uhren eine Selbstverständlichkeit, war deren Umsetzung bei einem Tourbillon lange Zeit ein ungelöstes Problem. Die Lösung lieferten 2008 die Konstrukteure von A. Lange & Söhne.

Die Rückseite der neuen CABARET TOURBILLON HONEYGOLD

Ein Formuhrwerk in handwerklicher Vollendung

Der Blick durch den Saphirglasboden offenbart die technische Komplexität und mechanische Schönheit des Handaufzugskalibers L042.1. Es besteht aus 370 Komponenten. Davon entfallen 84 Teile auf das winzige Tourbillon, die zusammen nur rund ein Viertelgramm wiegen. Das Doppelfederhaus stellt eine hohe Gangreserve von 120 Stunden bereit und die Unruh ist mit einer Frequenz von 21 600 Halbschwingungen pro Stunde getaktet.

Das 22,3 mal 32,6 Millimeter große Uhrwerk der CABARET TOURBILLON HONEYGOLD ist auf die Form des Gehäuses maßgeschneidert. Dieses basiert auf dem rechteckigen Modell CABARET, das seit seiner Einführung im Jahr 1997 sowohl für Extravaganz als auch für eine unverwechselbare Uhrwerksphilosophie steht.

Wie bei den runden Uhrwerken von A. Lange & Söhne ist auch im Manufakturkaliber L042.1 das Räderwerk in einer Dreiviertelplatine gelagert. Sie besteht aus naturbelassenem Neusilber und ist mit dem Glashütter Bandschliff veredelt. Weitere typische Merkmale sind die von Hand gravierten Tourbillon- und Zwischenradkloben, verschraubte Goldchatons, gebläute Schrauben und das mit einem Sonnenschliff dekorierte Sperrrad.

Markante Erscheinung

Das Gehäuse der Uhr misst 29,5 mal 39,2 Millimeter und ist 10,3 Millimeter hoch. Die raffinierte Farbkomposition aus warm glänzendem Honiggoldgehäuse und schwarzrhodiniertem Zifferblatt wird durch das dunkelbraune Alligatorlederband und die Dornschließe aus Honiggold komplementiert.

Die CABARET TOURBILLON HONEYGOLD ist die 18. Lange-Uhr in Honiggold.

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