Die jüngste Kreation der unabhängigen Schweizer Uhrenmarke verbindet ein hochmodernes Manufaktur-Mikrorotorwerk mit einem nahtlos integrierten Gehäuse- und Armbanddesign. Hightech-Materialien treffen dabei auf aufwendige Handfinissierungen. Das Ergebnis ist ein aussergewöhnlich leichter Chronometer mit integriertem Armband, dessen organische Form wirkt, als wäre sie im Laufe der Zeit von der Natur selbst geformt worden.

Fast zehn Jahre ist es her, seit Raphaël Granito die strategische und operative Ausrichtung der Schweizer Uhrenmarke Formex übernommen hat. Zehn Jahre, in denen Sammler und Uhrenfans aus der ganzen Welt miterleben konnten, wie aus einer ambitionierten und konsequent kundenorientierten Vision Schritt für Schritt Realität wurde: erst durch eigenständige Designs, durchdachte technische Lösungen und innovative Materialien zu bemerkenswert attraktiven Preisen.

Mit dem neuen Formex Aria Manufaktur-Chronometer erweitert die Marke nun ihr Repertoire um eine neue Interpretation moderner Uhrmacherei – sowohl technisch als auch in ihrer Formsprache. Die neue 40-mm Aria führt das neue Mikrorotor-Kaliber FX01 ein, entwickelt von Horage auf Basis ihres K2-Kalibers. Kombiniert wird dieses mit einem ultraflachen Titangehäuse, integriertem Titan-Armband und einer fliessenden, organischen Form. Fast, als wäre es über Jahrhunderte hinweg von Wasser, Wind und Zeit geformt worden. Material scheint Schicht für Schicht abgetragen, bis nur noch die optimale Form übrig geblieben ist. Das Ergebnis: eine Uhr mit bemerkenswert leichter und doch unübersehbarer Präsenz am Handgelenk – nur 78 Gramm Gesamtgewicht bei einer Bauhöhe von lediglich 6,9 mm. Die auf 100 Stück limitierte Founders Edition wurde am 29. Mai offiziell lanciert und ist mit drei exklusiven Zifferblattfarben erhältlich, inspiriert von den vielfältigen Landschaften und natürlichen Kontrasten des Herkunftslandes Schweiz.

Von innen heraus geformt. Von Grund auf entwickelt.

In der Natur entwickelt sich alles weiter. Und alles erfüllt einen Zweck. „Als vergleichsweise kleine, unabhängige Uhrenmarke muss man nicht daran denken, eine ultraflache mechanische Armbanduhr neu zu erfinden, ohne zuerst das passende Uhrwerk zu haben.“

Während Formex-CEO Raphaël Granito in den vergangenen Jahren erfolgreich mit etablierten Basiswerken und Zulieferern gearbeitet hat, wagte sich keiner davon an die Entwicklung eines modernen Hochleistungs-Mikrorotorwerks – obwohl genau diese Konstruktion historisch gesehen die mechanisch eleganteste Möglichkeit wäre, die Bauhöhe eines Automatikwerks deutlich zu reduzieren.

„Natürlich gibt es im Haute-Horlogerie-Bereich einige faszinierende Mikrorotor-Kaliber, die teilweise sogar für andere Marken verfügbar wären. Für uns war jedoch klar, dass wir in dem deutlich tiefpreisigeren und kompetitiveren Segment bleiben möchten, für das Formex bekannt ist. Gleichzeitig wollten wir bei Leistung oder Tragekomfort keinerlei Kompromisse eingehen. Deshalb kamen klassische Handaufzugswerke auch nie in Frage.“

Die passende Lösung fand Formex schliesslich praktisch direkt vor der eigenen Haustür – bei Horage. Andreas Felsl und seine Frau Tzuyu Huang begannen bereits 2009 mit der kompletten Neuentwicklung eines eigenen Uhrwerks – was zu den anspruchsvollsten Aufgaben der modernen Uhrmacherei zählt. Und damals war von einer Mikrorotor-Architektur noch gar keine Rede. Dazu Andreas Felsl: „Von der ersten Idee bis zur Serienreife muss man realistischerweise mit sieben bis zehn Jahren rechnen.“ Mit einer Höhe von nur 2,9 mm ist das FX01 nicht nur aussergewöhnlich flach, sondern auch technisch hochmodern: Das Swiss-Made-Kaliber verbindet chronometrische Präzision – jedes Werk wird einzeln von der COSC geprüft und zertifiziert – mit langer Gangreserve, antimagnetischen Eigenschaften und einer zeitgemässen Architektur. Gleichzeitig trägt es klar die Handschrift von Formex in Bezug auf Ausstattung, Funktion und Finissierung. Vor allem aber eröffnete das Werk völlig neue Möglichkeiten beim Design einer Uhr mit integriertem Armband:

„Mit dem Aria wollten wir etwas komplett Neues für unsere langjährigen Kunden schaffen. Das Design ist von der Natur und dem Fluss der Zeit inspiriert, technisch jedoch ist die Uhr absolut eigenständig: ultraflach, ultraleicht, mit einzigartigem Design und COSC-zertifiziertem Manufakturwerk.“

Eine neue Sprache im Uhrendesign

Jeder Formex Aria Manufaktur-Chronometer entsteht aus einem Block Titan (Grad 5), auch bekannt als Ti-6Al-4V – derselben Legierung, die aufgrund ihres aussergewöhnlichen Verhältnisses von Stabilität zu Gewicht, ihrer Korrosionsbeständigkeit und Hautverträglichkeit auch in der Luftfahrt, Medizintechnik und Marine eingesetzt wird. Das Fräsen und Formen des 40-mm-Gehäuses ist dabei nur der erste Schritt. Besonders aufwendig ist die Finissierung: Gehäuse und jedes einzelne Glied des sich verjüngenden Titanarmbands werden individuell von Hand satiniert und folgen den fliesssenden Linien eines Designs, das wirkt, als wäre es über Jahrzehnte hinweg von Wasser und Wind geformt worden.

Gerade diese weichen, organischen Oberflächen machen die Verarbeitung so anspruchsvoll: Jede Satinierung und jede polierte Fläche muss exakt den Konturen von Gehäuse und Armband folgen; etwas, das sich nicht einfach automatisieren lässt, ohne die Wärme und Tiefe des Designs zu verlieren. Die einzelnen Glieder des Armbands besitzen eine leichte Wölbung, mit blossem Auge kaum wahrnehmbar, am Handgelenk jedoch sofort spürbar. Hochglanzpolierte Flächen setzen gezielte Lichtreflexe und schaffen einen bewussten Kontrast zu den satinierten Oberflächen. Dadurch wirkt die nur 6,9 mm flache Aria gleichzeitig zurückhaltend und ausgesprochen präsent.

Auch das Zifferblatt erzählt seine eigene Geschichte: das Messingstück wird erst geprägt, dann matt lackiert, so entsteht eine beinahe skulpturale Form. Die applizierten Indexe sitzen auf leicht erhöhten Ebenen, während die umliegenden Flächen sanft konkav abfallen und so trotz der extrem flachen Bauweise eine überraschende Tiefenwirkung erzeugen. Jeder Index durchbricht die Wölbung des Zifferblatts mit einer feinen radialen Linie. Die kleine Sekunde sitzt bei 6 Uhr, das Formex-Logo ist dezent gegenüber bei 12 Uhr integriert. Zur Verbesserung von Kontrast und Ablesbarkeit sind die Kanten der Zeiger und Indexe poliert, die Oberflächen hingegen satiniert ausgeführt.

Die drei Zifferblattvarianten verleihen der Uhr jeweils einen eigenen Charakter: Selva Green erinnert mit seinen warmen Untertönen an Waldboden und natürliche Vegetation. Ardesia Grey wirkt kühler und architektonischer – wie nasser Schiefer in alpiner Umgebung. Denso Blue zeigt ein tiefes mattes Navy-Blau, das Licht eher absorbiert als reflektiert und dadurch starke Kontraste zu den rotgoldfarbenen Zeigern und applizierten Indizes erzeugt.

Materialien und chronometrische Präzision im Einklang

Das Manufakturkaliber FX01 entstand in Zusammenarbeit mit Horage und basiert auf deren renommiertem K2-Kaliber. Im Gegensatz zu klassischen Automatikwerken, bei denen der Rotor zentral über dem Werk liegt, ist der Mikrorotor direkt in das Kaliber integriert. Dadurch kann die Bauhöhe deutlich reduziert werden – hier auf nur 2,9 mm (gegenüber 4,6 mm bei einem Sellita SW200-1) – und gleichzeitig bleibt der Blick auf das Werk frei.

Eine der grössten Herausforderungen bei Werken mit Mikrorotor ist deren Aufzugseffizienz, da ein kleinerer Rotor naturgemäss weniger Schwungmasse besitzt als ein klassischer Zentralrotor. Formex begegnet diesem Thema mit einem speziell entwickelten Mikrorotor aus Wolfram. Aufgrund der extrem hohen Dichte erzeugt Wolfram trotz kompakter Abmessungen eine deutlich höhere Rotationsenergie. In Kombination mit einem besonders effizienten Federhaussystem steigert dies die Aufzugseffizienz um rund 55 % und ermöglicht eine Gangreserve von über 72 Stunden. Praktisch bedeutet das: Bereits etwa eine Stunde am Handgelenk kann bis zu zehn Stunden Gangreserve aufbauen.

Darüber hinaus verfügt das FX01 über ein flexibles Zahntrieb-System, das das sonst häufig zu beobachtende Spiel beim Zeigerstellen eliminiert. Durch die konstante Spannung innerhalb des Räderwerks reagiert der Minutenzeiger unmittelbar und präzise auf jede Bewegung der Krone. Das ermöglicht ein exaktes Stellen der Zeit. Jedes Werk wird zudem einzeln von der COSC geprüft und zertifiziert. Das FX01 ist ausserdem mit einer Silizium-Regulierung ausgestattet, einschliesslich Unruhspirale, Ankerrad und Anker. Im Vergleich zu klassischen Stahlkomponenten ist Silizium deutlich leichter, vollständig antimagnetisch, korrosionsbeständig und arbeitet mit minimaler Reibung. Das verbessert langfristig die Stabilität, Effizienz und Ganggenauigkeit und reduziert gleichzeitig den Schmierbedarf in sensiblen Bereichen der Hemmung.

Auch optisch unterstreicht das FX01 seinen modernen technischen Anspruch: Die Brücken sind gold-schwarz galvanisiert und mit vertikal satinierten Oberflächen finissiert. Gelaserte Aussparungen geben zusätzliche Einblicke in die Architektur des Werks und sorgen für mehr Tiefe. Von Hand finissierte Kanten setzen weitere Kontraste. Der Wolfram-Mikrorotor selbst ist satiniert und mit einem lasergravierten Formex-Logo versehen.

Für weitere Informationen besuchen Sie:

https://formexwatch.com/

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