Während Paris, Mailand oder Berlin seit Jahren ihre Laufstege pflegen und international in aller Munde sind, suchten viele junge Designer:innen hierzulande jahrelang nach einer Plattform, um ihre Arbeiten zu präsentieren. – Bis Tamy Glauser die Initiative ergriff und die ZURICH FASHION WEEK ins Leben rief. Mit rund 850 geladenen Gästen eröffnete die ZURICH FASHION WEEK am 11. Februar 2026 ihre erste Edition im Kongresshaus Zürich und setzte damit ein klares Zeichen für die Relevanz der Schweizer Modeszene.
In einem Gespräch betonte Tamy Glauser wie wichtig es sei besonders jungen Talenten die Sichtbarkeit zu geben, die sie verdienen und Mode als kulturelle, sowie als wirtschaftliche Kraft in der Schweiz zu stärken und einen Ort des Austauschs zwischen Generationen, Disziplinen und Kulturen zu schaffen.
Unter den anwesenden Gästen befanden sich Persönlichkeiten wie Stefanie Heinzmann, Nachwuchsathlet Lionel Spitz, Model Sandra Wildbolz, Designer Adam Brody, die Pariser Journalistin Alice Pfeiffer, Spitzenköchin Meta Hiltebrand sowie Yannik Zamboni und zahlreiche Vertreter:innen aus Mode, Kultur und Medien.
Gezeigt wurden an diesem Abend zwei Kollektionen der Extraklasse, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber trotzdem perfekt harmonierten.
Den Anfang machte MODECO COUTURE by THEATERSCHNEIDEREI mit einer Kollektion bestehend aus exklusiven Archiv-Unikaten der Schweizer Fachschule für Mode und Gestaltung MODECO.
Historische Verarbeitungstechniken, die in der Schweiz seit Generationen weitergegeben werden, präzise Silhouetten und aufwendig realisierte Einzelstücke, die ursprünglich für Bühne, Film und Fernsehen entwickelt wurden standen hierbei im Mittelpunkt.
Das Besondere hierbei: trotz aller Opulenz kämpft MODECO gezielt gegen Massenproduktion und Schnelllebigkeit an, denn alle präsentierten Kreationen sind Einzelstücke und Eigentum der MODECO und werden nur auf Anfrage angefertigt.
Die zweite Show beleuchtete die beinahe architektonische Seite der Mode. Thongchai Lerspiphopporn, 2025 gegründet, präsentierte seine Master-Kollektion When Hope Is Not Enough. Ausgehend von seiner Ausbildung an der HEAD Genève zeigte Lerspiphopporn Kreationen für welche er Schmucktechniken wie Chainmail, modulare Verbindungselemente oder Setzarbeiten in konstruktive Systeme transformierte. Diese handgemachten Elemente fungieren hierbei als tragende Struktur und sorgen für eine skulpturale Silhouette.
Über fünf Tage werden rund 3’000 Besucher:innen aus Mode, Medien, Wirtschaft und Kultur zu ZFW erwartet. Hier werden etablierte Labels, junge Talente und Modeschulen auf eine gemeinsame Bühne gebracht, wo sich die ZURICH FASHION WEEK in Zusammenarbeit mit dem Fair Fashion Award für mehr Sichtbarkeit für verantwortungsbewusste Designansätze, Ethik, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der Branche einsetzt.
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