Ein Designkonzept zu entwickeln, das zeitlos ist und über Jahrzehnte Bestand hat, ist die ewige Herausforderung für jeden Designer. Für Bugatti ist es ein Leitmotiv, das die Marke seit 116 Jahren prägt und Ideen beeinflusst, die jedem Fahrzeug seine unverwechselbare Identität verleihen. Um diesen Ansatz über eine so lange Zeit hinweg beizubehalten, bedarf es einer klaren Designvision, die sich wie ein roter Faden durch jedes Element eines Fahrzeugs zieht. Im neuesten Kapitel von Bugatti liegt diese Verantwortung bei dem Team, das für das Innenraumdesign des Tourbillon verantwortlich ist. In der neuesten Folge von „A New Era“ erklärt der Chefdesigner für Interieurdesign bei Bugatti die einzigartige Herausforderung, diesen Innenraum zum Leben zu erwecken.

Der Tourbillon knüpft an die bisherigen Meisterwerke von Bugatti an und eröffnet seinen Insassen eine Welt voller Luxus und Heritage. Die Qualität und Auswahl der Materialien im Innenraum des Hypercars tragen dazu bei, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Aura der Bugatti-Fahrzeuge widerhallt, die seit jeher die Designsprache der Marke prägen.

Im Cockpit vereinen sich die ikonische Mittellinie und die C-Linie zu einer neuen Form im Interieur und schaffen so einen individuellen Raum für den Fahrer auf der einen Seite und den Beifahrer auf der anderen Seite – eine Linie, die in der Mitte des Innenraums verläuft und subtil mit der Mittellinie des Exterieurs harmoniert. Neben einer horizontalen Farbaufteilung im Innenraum wurde auch dieAuswahl der verwendeten Materialien erweitert. Neu entwickelte und maßgeschneiderte Stoffe für die Sitze und Türinnenseiten ergänzen geschmeidiges
Leder und regen die Sinne der Insassen an. Bugatti verfolgt einen Ansatz namens „Car Couture“, der die Welt der Haute Couture in die Automobilwelt überträgt.

Während sich sowohl Hochwertigkeit als auch Tradition in der Ästhetik des Fahrzeugs widerspiegeln, mussten die Designer des Tourbillon diese Qualität auch in der Robustheit seiner Technik zum Ausdruck bringen. Sie mussten ihre kreativen Wünsche mit den praktischen Anforderungen an einen Innenraum in Einklang bringen, der sich auch durch Sicherheit, Komfort und Leistungsfähigkeit auszeichnet. Bei der Gestaltung des Innenraums des Tourbillon standen technische Innovationen und intelligentes Design im Vordergrund. So konnten die Designer von Bugatti die wesentlichen Merkmale moderner Straßenfahrzeuge umsetzen und gleichzeitig dem
ursprünglichen Designkonzept treu bleiben.

 

Im Falle des Tourbillon, benannt nach einer uhrmacherischen Innovation aus dem frühen 19. Jahrhundert, spiegelt die im Zentrum stehende Designphilosophie des Hypercars auch das Konzept wider, das seinem Namensvetter aus der Uhrmacherkunst zugrunde liegt: den Geist der Zeitlosigkeit.

Der Aspekt der Zeitlosigkeit spielte daher bei der Gestaltung des Innenraumkonzepts eine ebenso zentrale Rolle.Das Designteam entschied sich dafür, die gesamte Benutzeroberfläche und das Fahrerlebnis bewusst analog zu gestalten, und arbeitete daran, die digitale Präsenz im Fahrzeug zu minimieren und zu vereinfachen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf physischen Bedienelementen, die für eine außergewöhnliche
Qualität in Bezug auf haptisches Feedback und Widerstand ausgelegt sind, während das zentrale Display im Armaturenbrett versteckt ist, bis es auf Knopfdruck ausgefahren wird.

Während das Auge der Mittellinie der Kabine folgt, wird es auch zum Mittelpunkt
des Fahrerlebnisses hingezogen: dem Lenkrad und dem analogen Kombiinstrument.

Als eindrucksvolles Symbol für die analoge Philosophie, die den Tourbillon auszeichnet, bilden beide Merkmale zusammen ein außergewöhnliches Gesamtkonzept. Das Lenkrad mit fester Nabe integriert Bedienelemente und Schaltwippen in seinem Kranz und dreht sich frei um den zentralen Airbag – eine mechanische Meisterleistung, die eine perfekte Ergänzung zu den exquisit gefertigten Instrumenten darstellt, unter denen er sitzt.

Das vollständig analoge Kombiinstrument ist eine bemerkenswerte Leistung der Maschinenbaukunst. Jedes Zahnrad und jeder Mechanismus wurde gemeinsam mit Meisteruhrmachern in der Schweiz entwickelt und vereint feinste Handwerkskunst aus den Bereichen Uhrmacherei und Automobilbau. Wie beim Lenkrad unterstreicht
auch das Kombiinstrument die Faszination für die Schönheit der Mechanik – sein gefrästes Aluminiumgehäuse, seine elegante Skelettkonstruktion und sein Sichtfenster aus Kristallglas erinnern an die raffinierte mechanische
Einfachheit der Bugatti-Modelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Es ist diese Klarheit, auf die sich die Designer von Bugatti seit Jahrzehnten stützen und damit einen ähnlichen Weg einschlagen wie die Welt der Uhrmacherkunst.

Alle Bilder Copyright: Bugatti

 

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