Zur Art Basel 2026 verwandelt das Schweizer Landschaftsarchitekturbüro Enea Landscape Architecture den Rundhof der Messe erneut in eine grüne Oase. Bereits zum siebten Mal in Folge ist das von Enzo Enea geführte Unternehmen Partner der weltweit renommierten Kunstmesse und präsentiert mit „The Living Fragment: Enea Tree Museum at Art Basel“ eine immersive Landschaftsinstallation, die Kunst und Natur miteinander in Dialog treten lässt.
Vom 16. bis 21. Juni 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher im sozialen Zentrum der Messe eine aussergewöhnliche Inszenierung aus ausgewachsenen Bäumen, handgefertigten Holzsitzgelegenheiten und natürlichen Wandverkleidungen. Die Installation ist vom Enea Tree Museum in Rapperswil-Jona inspiriert, einem weltweit einzigartigen Freiluftmuseum, in dem lebende Bäume gemeinsam mit Kunstwerken internationaler Künstler präsentiert werden.
Mitten im pulsierenden Umfeld der Art Basel setzt „The Living Fragment“ einen bewussten Kontrapunkt. Statt visueller Reizüberflutung entsteht ein Ort der Ruhe und Reflexion, an dem Bäume als lebendige Zeitzeugen in den Mittelpunkt rücken. Die ausgewählten Gehölze stammen aus Europa, Nordamerika, dem Kaukasus und Ostasien und bilden gemeinsam eine Art lebenden Atlas der globalen Biodiversität. Ihre unterschiedlichen Formen, Strukturen und Charaktere schaffen eine Landschaft, die nicht nur ästhetisch wirkt, sondern auch Lebensräume schafft und das Mikroklima positiv beeinflusst.
Auf permanente Kunstwerke verzichtet die Installation bewusst. Die Atmosphäre entsteht allein durch das Zusammenspiel von Naturmaterialien, Licht und Bewegung. Ergänzt wird das Ensemble durch aus Baumstämmen gefertigte Sitzobjekte, die nach der traditionellen japanischen Yakisugi-Methode verkohlt wurden.
Die Installation verweist zugleich auf die Philosophie des Enea Tree Museum, das Enzo Enea vor mehr als 25 Jahren ins Leben rief. Dort werden gerettete Bäume, darunter teilweise jahrhundertealte Exemplare, aus Baugebieten und Entwicklungsprojekten bewahrt und an einem neuen Standort weiter kultiviert. Im Museum begegnen sie Kunstwerken namhafter Künstler wie John Giorno, Sylvie Fleury, Jaume Plensa und Jürgen Drescher auf Augenhöhe.
„Bäume sind lebende Skulpturen, geformt von Zeit, Klima und menschlicher Fürsorge. Sie neben Kunst zu platzieren, fühlt sich für mich vollkommen natürlich an“, erklärt Enzo Enea.
Seit der Gründung von Enea Landscape Architecture im Jahr 1993 hat sich das Unternehmen international einen Namen gemacht. Der Fokus liegt auf dem Erhalt und der Integration ausgewachsener Bäume in Architektur- und Stadtentwicklungsprojekte. Zu den Auftraggebern und Projektpartnern zählen renommierte Büros wie David Chipperfield Architects, Zaha Hadid Architects, BIG, OMA, Herzog & de Meuron oder Tadao Andō. Zu den bekanntesten Projekten gehören unter anderem das Rockefeller Center in New York, die Apple-Zentrale in München, das Bulgari Hotel in Peking sowie die Installation „Arena for a Tree“ auf der 60. Biennale von Venedig.
Mit „The Living Fragment“ bringt Enea nun ein Stück seines einzigartigen Tree Museum nach Basel – und schafft einen Ort, an dem Natur selbst zur Kunst wird.
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