In vielen Stadthotels gehört der Laptop inzwischen zum vertrauten Bild: Gäste, die morgens E‑Mails beantworten, mittags Meetings führen und am Abend zum nächsten Termin weiterreisen. Mobiles Arbeiten ist für Geschäfts‑ und Städtereisende längst Alltag – und verändert spürbar, wie Hotels genutzt werden. Häuser aus dem Portfolio von Marriott entwickeln ihre Räume deshalb gezielt weiter: weg vom reinen Aufenthaltsort, hin zu professionellen Arbeitsumgebungen auf Zeit. Dabei geht es weniger um neue Schlagworte als um veränderte Erwartungen. Der häufig verwendete Begriff Workation beschreibt heute keine Ausnahme mehr, sondern eine Arbeitsrealität, in der Konzentration, Struktur und verlässliche Rahmenbedingungen zählen. Arbeit und Reise greifen ineinander – und stellen urbane Hotels vor neue Anforderungen.

Wenn Hotelräume zu Arbeitsorten werden

Was früher klar getrennt war – Lobby, Zimmer, Konferenzbereich – wird heute bewusster und flexibler gedacht. Hotels verfügen über genau jene Eigenschaften, die mobiles Arbeiten erleichtern: Ruhe, klare Abläufe, stabile Infrastruktur und unterschiedlich nutzbare Räume. In vielen Häusern entstehen so gezielt gestaltete Bereiche, die konzentriertes Arbeiten ermöglichen, ohne den Charakter des Hotels zu verändern. Der Wandel folgt dabei keinem einheitlichen Muster, sondern orientiert sich an der tatsächlichen Nutzung: Wie lange bleiben Gäste, welche Arbeitsformen dominieren, und zu welchen Tageszeiten werden welche Räume gebraucht?

„Die Grenzen zwischen Geschäftsreise, Aufenthalt und Arbeitsort lösen sich zunehmend auf“, sagt Stefan Kühr, Regional Vice President Germany, Austria, Switzerland & Nordics bei Marriott International. „Für uns bedeutet das, Hotels funktional weiterzudenken – als Orte, an denen konzentriertes Arbeiten ebenso möglich ist wie Austausch und informelle Meetings. Diese Flexibilität wird künftig ein entscheidender Faktor für urbane Hotels sein.“

Rückzug statt Durchgangsverkehr

Für viele Geschäftsreisende beginnt produktives Arbeiten mit Rückzug. Im Berlin Marriott Hotel ist dieser Gedanke konsequent weitergedacht worden. Mit der vollständigen Renovierung der öffentlichen Bereiche – von Empfang und Bar bis zur Gastronomie – ist die neue Quiet Lounge entstanden, die bewusst als ruhiger Gegenpol zur offenen Lobby konzipiert wurde. Abgeschirmt vom Durchgangsverkehr schafft sie einen konzentrierten Arbeitsrahmen mitten im Hotel: für fokussierte Arbeitsphasen, vertrauliche Gespräche oder kurze Pausen zwischen Terminen. Die Quiet Lounge ist Teil eines Raumkonzepts, das unterschiedliche Nutzungen klar voneinander trennt – und sich gezielt an den Arbeitsrealitäten der Gäste orientiert.

Ähnlich neu definiert ist die Rolle der Club Lounge im The Ritz‑Carlton, Berlin. Mit der umfassenden Neugestaltung Ende des vergangenen Jahres entstand in der zehnten Etage ein Raum, der Rückzug, Arbeiten und bewusste Aufenthaltsqualität miteinander verbindet. Hoch über dem Potsdamer Platz gelegen, wird die Lounge – entsprechender Zugang vorausgesetzt – nicht nur als exklusiver Aufenthaltsbereich verstanden, sondern als vielseitiges Arbeits- und Denkformat. Unterschiedlich zonierte Sitzbereiche ermöglichen konzentriertes Arbeiten ebenso wie informelle Meetings oder Gespräche in kleiner Runde. Ergänzt wird das Konzept durch einen ausgewählten kulinarischen sowie Getränkeservice, der den Raum auch jenseits klassischer Arbeitsphasen als Ort für Austausch und Pausen etabliert.

Arbeiten im Rhythmus des Reisens

Wo Reisen besonders eng getaktet ist, zählt Effizienz. Im Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center wird diesem Bedarf mit dem digitalen Buchungstool RealTime Reservation begegnet: Kleine Meetingräume lassen sich dort in Echtzeit online reservieren – spontan, verbindlich und ohne lange Vorläufe. Mit direktem Zugang zur neuen Sky‑Line‑Bahn bietet das Hotel zudem eine unmittelbare Verbindung zu Terminal 1, 2 und 3 sowie zum Fern‑ und Regionalbahnhof. So entstehen professionelle Arbeitsmöglichkeiten genau dort, wo internationale Wege sich kreuzen – für Geschäftsreisende mit kurzfristigem Bedarf an Meeting‑, Gesprächs‑ oder Arbeitsräumen.

Informelle Meetings und hybride Arbeitsformen

Nicht jede Abstimmung verlangt nach einem klassischen Konferenzraum. Informelle Meetings, kurze Gespräche und hybrides Arbeiten prägen den Arbeitsalltag vieler Gäste. Im München Marriott Hotel City West, das im Herbst 2023 als modernes Veranstaltungshotel eröffnet wurde, ist diese Entwicklung von Beginn an mitgedacht worden. Die westhub bar & lounge übernimmt dabei eine zentrale Rolle: ein bewusst offenes Raumkonzept, das Arbeitsplätze, Sitznischen und Bar miteinander verbindet. Unterschiedlich zonierte Bereiche ermöglichen konzentriertes Arbeiten ebenso wie spontanen Austausch – tagsüber als Arbeits‑ und Treffpunkt, im Tagesverlauf zunehmend als Ort für Gespräche und informelle Meetings. Damit greift das Hotel konzeptionell jene Arbeits‑ und Begegnungsformen auf, die heute den Geschäftsreisealltag prägen.

Auch im The Westin Hamburg Elbphilharmonie ist die Lobby mehr als ein Durchgangsraum. Hoch oben im Gebäude, auf der achten Etage – der Plaza-Ebene –, öffnet sich ein großzügiger, lichtdurchfluteter Raum mit Blick auf Hafen und Stadt – bewusst als Ort für Begegnung, Gespräche und Geschäftstreffen gedacht. Abseits klassischer Meetingräume trifft hier offene Architektur auf einzelne Sitzbereiche: Der weite Blick über die Elbe schafft Abstand zum Tagesgeschäft, während klar strukturierte Zonen Raum für Gespräche, kurze Abstimmungen oder informelle Meetings bieten.

Raum für neue Gedanken

Im Wiener Hotel Imperial Riding School, Autograph Collection wird Arbeiten bewusst auch außerhalb klassischer Innenräume gedacht. Herzstück ist der großzügige Garten, der sich als ruhiger Rückzugs‑ und Denkraum mitten in der Stadt versteht. Umgeben von historischer, denkmalgeschützter Architektur entsteht hier ein Ort, der Abstand vom Arbeitsalltag ermöglicht – und genau dadurch Raum für neue Gedanken, Gespräche und Perspektiven schafft. Ob für informellen Austausch, kreative Prozesse oder bewusste Pausen zwischen Terminen: Der Garten ergänzt die Arbeitsumgebung des Hauses um eine Dimension, die im urbanen Kontext selten geworden ist. Damit übersetzt das Mitte 2024 eröffnete Hotel seine Geschichte und architektonische Substanz in eine zeitgemäße Antwort auf veränderte Arbeits‑ und Reisegewohnheiten.

Arbeit unterwegs wird damit nicht spektakulärer – sondern selbstverständlicher. Hotels reagieren darauf mit Räumen, die Arbeitsrealitäten ernst nehmen und professionell begleiten.

Marriott International

Marriott International, Inc. (NASDAQ: MAR), mit Hauptsitz in Bethesda, Maryland (USA) verfügt über ein vielfältiges Markenportfolio in den Segmenten Luxury, Premium, Select Service, Midscale, Extended Stay sowie All‑Inclusive. Zum 31. Dezember 2025 umfasste das Portfolio weltweit mehr als 9.800 Hotels in 145 Ländern und Regionen. Marriott International betreibt, franchisiert und lizenziert weltweit Hotels sowie Wohn-, Timeshare-, Yacht-, Outdoor- und weitere Beherbergungskonzepte. Das Unternehmen bietet mit Marriott Bonvoy® eine vielfach ausgezeichnete Reiseplattform. Weitere Informationen finden sich unter www.marriott.com. Aktuelle Unternehmensnachrichten sind abrufbar unter www.marriottnewscenter.com. Darüber hinaus ist Marriott International auf Facebook und unter @MarriottIntl auf X und Instagram.

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