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HomeWatches & JewelleryArmbandstopper mit portugiesischen Wurzeln

Armbandstopper mit portugiesischen Wurzeln

Gisbert L. Brunner

  • 17. Februar 2020
  • 0 comments
  • Posted in Watches & Jewellery

81 Jahre ist sie nun, die «Portugieser» von IWC, aber keineswegs in Ehren ergraut. Ganz im Gegenteil. Als eine der tickenden Ikonen aus Schaffhausen erfreut sich diese jung gebliebene Armbanduhr grösster Beliebtheit. Die Ausführung mit Chronograph leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Wer die Biographie der so genannten «Portugieser» von IWC zurückverfolgen möchte, muss sich in die späten 1930-er Jahre begeben. Da nämlich lebten und arbeiteten in Portugal die Herren Rodriguez und Teixeira. Ersterer tat dies in Lissabon, letztgenannter in Porto. Die Gemeinsamkeit bestand im Import und Vertrieb von Uhren der eidgenössischen Traditionsmanufaktur IWC. Aus welchen Gründen auch immer begehrten die beiden von ihrem Lieferanten grosse, gut ablesbare aber dennoch elegante Armbanduhren. Der Kundenwunsch war den Schaffhausern sozusagen Befehl. So entstanden klassisch gestaltete Zeitmesser, in denen opulente Taschenuhrwerke tickten. Die frühen, ab 1939 gelieferten Modelle beseelte anfangs das bewährte Handaufzugskaliber 74 und später das 982. Trotz gediegener Ausstrahlung und perfekter Präzision mangelte es der Referenz 325 an Erfolg. Verglichen mit den damals gängigen Gehäusedimensionen von 33 bis 35 Millimetern war sie schlichtweg zu gross. Daher konnte die IWC lediglich ein paar hundert Exemplare an den Mann bringen.

1993 kehrte der augenfällige Klassiker anlässlich des 125. IWC-Geburtstags an die Handgelenke zurück. Ausgelöst durch den damaligen CEO Günter Blümlein. Nun bekam er mit Blick auf die Geschichte auch den Namen «Portugieser». Schon nach kurzer Zeit war die Renaissance-Referenz 5441 mit dem Handaufzugskaliber 9828 ausverkauft. Es folgten unterschiedlichsten Komplikationen, darunter logischer Weise auch Chronographen. 1997 brachte die Referenz 3714 mit dem Automatikkaliber IWC 79240. Dabei handelte es sich um ein modifiziertes Eta 7750, bei dem die Permanentsekunde bei «6» dreht.

Eine zeitschreibende Evolutionsstufe feierte ihre Premiere im Februar 2020. Zu den altbekannten und daher auch charakteristischen Merkmalen gehören die in senkrechter Linie angeordneten Zeiger. Im Zentrum drehen drei für Stunden, Minuten und den Chronographen. Wie üblich finden sich der 30-Minuten-Totalisator bei «12» und die Permanentsekunde ganz «im Süden». Die kreisrunden Felder der kleinen Nebenzifferblätter sind etwas vertieft. Analog zum Glas-Armierungsring der 1963 lancierten Heuer «Carrera» trägt der nun zur Überbrückung des Abstands zwischen Zifferblatt und Saphirglas erforderliche Höhenring (Rehaut) die Sekundenskala für den Chronographenzeiger. Dessen Indexierung ist ausgelegt auf die Unruhfrequenz des im Gehäuse des neuen «Portugieser Chronograph» verbauten Automatikkalibers 69355. Vier Hertz verlangen nach exakt vier Strichen pro Sekunde. Die Dimensionen und Schnittstellen des 2016 vorgestellten Uhrwerks entsprechen exakt jenen des guten alten Valjoux/Eta 7750. Insofern kann man es mit Fug und Recht als Ur-Ur-Enkel des 1973 vorgestellten Bestsellers bezeichnen. Bei der neuen IWC-Mechanik handelt es sich allerdings um eine konsequente Weiterentwicklung. Zur Steuerung der drei zeitschreibenden Funktionen Start, Stopp und Nullstellung verwenden die Schaffhauser anstelle der einfachen Schaltkulisse nun ein deutlich aufwändigeres Säulenrad. Geblieben ist die vergleichsweise einfache aber ausgesprochen zuverlässige Schwingtrieb-Kupplung, welche den Stopper im Bedarfsfall mit dem eigentlichen Uhrwerk verbindet. Dessen einseitig wirkender Kugellagerrotor benötigt übrigens 1123 Umdrehungen, um eine Gangautonomie von 46 Stunden aufzubauen.

Ausnahmslos 41 Millimeter messen die Gehäuse neuen Referenzen 3716xx messen. Ihre Höhe beträgt 13,1 Millimeter. Erhältlich sind sie in Edelstahl oder Rotgold. In jedem Fall zeigt sich das Uhrwerk durch einen Sichtboden. Weil die Druckdichte der runden Schale nur bis drei bar reicht, sollten wassersportliche Aktivitäten tunlichst unterbleiben.

Zu haben sind die Newcomer in Stahl für 7.850 Euro und im Massivgold für17.700 Euro.

Gisbert L. Brunner ist Mit-Gründer und -Inhaber von www.uhrenkosmos.com


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